“Lacht, denn dieses Lachen ist ein Bekenntnis, dass Ihr Menschen seid.”
Eine der Geschichten, die meine Eltern von mir erzählen:
In der Volksschule fragte ich den Religionslehrer, ob Gott wirklich allmächtig und allwissend sei?
“Ja, natürlich!” war die Antwort.
Das freute mich zu hören, denn dann konnte Gott ja auch die besten Witze der Welt erfinden; ja sogar solche, bei denen man gar nicht mehr zu lachen aufhören würde!
Meine Frage, ob die auch in der Bibel stünden, brachte meinen Eltern eine Vorladung ein.
Viel später (fast zu spät) hörte ich von Karl Rahner: “Lacht, denn dieses Lachen ist ein Bekenntnis, dass Ihr Menschen seid.”
Und Don Bosco war der Überzeugung: “Der Teufel hat Angst vor fröhlichen Menschen. Satan fiel, weil er sich zu ernst nahm.”
Da können diese Beispiele helfen:
Rowan Atkinson zeigt eine ernste Predigt:
That Mitchell and Webb Look zeigen, dass Gott doch Humor haben muss
Otto zeigt wie ernste Religion gegen Aberglaube wirkt
Gott schuf uns nach seinem Ebenbild; also die obigen sind Ebenbilder Gottes:
Heute war ein Höhepunkt meines Trainer-Jahres: Das Trainer-Testing unserer Aubildung.
Für alle, die sich bis dorthin gewagt haben:
Es tut mir leid. Aber, ich möchte nun mal kein Herrscher der Welt sein, denn das liegt mir nicht! Ich möchte weder herrschen, noch irgend wen erobern, sondern jedem Menschen helfen, wo immer ich kann: den Juden, den Heiden, den Farbigen, den Weißen!
Jeder Mensch sollte dem Anderen helfen. Nur so verbessern wir die Welt! Wir sollten am Glück des Anderen teil haben und nicht aneinander verabscheuen! Hass und Verachtung bringen uns niemals näher!
Auf dieser Welt ist Platz genug für Jeden und Mutter “Erde” ist reich genug, um Jeden von uns satt zu machen. Das Leben kann ja so erfreulich und wunderbar sein. Wir müssen es nur wieder zu leben lernen.
Die Habgier hat das Gute im Menschen verschüttet und Missgunst hat die Seelen vergiftet und uns im Paradeschritt zu Verderb und Blutschuld geführt.
Wir haben die Geschwindigkeit entwickelt, aber innerlich sind wir stehen geblieben. Wir lassen Maschinen für uns arbeiten und sie denken auch für uns. Die Klugheit hat uns hochmütig werden lassen und unser Wissen kalt und hart. Wir sprechen zu viel und fühlen zu wenig! Aber zuerst kommt die Menschlichkeit und dann erst die Maschinen!
Vor Klugheit und Wissen kommt Toleranz und Güte. Ohne Menschlichkeit und Nächstenliebe ist unser Dasein nicht lebenswert. Aeroplaner und Radio haben uns aneinander näher gebracht. Diese Erfindungen haben eine Brücke geschlagen von Mensch zu Mensch. Sie erfordern eine allumfassende Brüderlichkeit. Damit wir Alle Eins werden!
Millionen von Menschen der Welt können im Augenblick meine Stimme hören. Millionen verzweifelter Menschen. Opfer eines Systems, dass sich zur Aufgabe gemacht hat Unschuldige zu quälen und in Ketten zu legen.
Allen denen, die mich hören, rufe ich zu: Ihr dürft nicht verzagen!
Auch das bittere Leid, das über uns gekommen ist, ist vergänglich! Die Männer, die heute die Menschlichkeit mit Füßen treten, werden nicht immer da sein. Ihre Grausamkeit stirbt mit ihnen, und auch ihr Hass.
Die Freiheit, die sie den Menschen genommen haben, wird ihnen dann zurück gegeben werden. Auch, wenn es Blut und Tränen kostet. Für die Freiheit ist kein Opfer zu groß!
Soldaten vertraut euch nicht Barbaren an. Unmenschen, die euch verachten und denen euer Leben nichts Wert ist. Ihr seit für sie nur Sklaven. Ihr habt das zu tun, das zu glauben, das zu fühlen. Ihr werdet gedrillt, gefüttert, wie Vieh behandelt und seid nichts weiter als Kanonenfutter. Ihr seit viel zu Schade für diese verirrten Subjekte.
Diese Maschinenmenschen mit Maschinenköpfen und Maschinenherzen. Ihr seit keine Roboter, ihr seit keine Tiere, ihr seit Menschen! Bewahrt Euch die Menschlichkeit in euren Herzen und hasst nicht! Nur wer nicht geliebt wird, hasst. Nur, wer nicht geliebt wird! Soldaten kämpft nicht für die Sklaverei, kämpft für die Freiheit!
Im 17. Kapitel des Evangelisten Lukas steht: Gott wohnt in jedem Menschen. Also nicht nur in Einem oder in einer Gruppe von Menschen! Vergesst nie Gott lebt in Euch Allen, und Ihr als Volk habt allein die Macht!
Die Macht Kanonen zu fabrizieren, aber auch die Macht Glück zu spenden. Ihr als Volk habt es in der Hand, dieses Leben einmalig kostbar zu machen, es mit wunderbarem Freiheitsgeist zu durchdringen.
Daher im Namen der Demokratie: Lasst uns diese Macht nutzen! Lasst uns zusammen stehen! Lasst uns kämpfen für eine neue Welt! Für eine anständige Welt, die Jedermann gleiche Chancen gibt! Die der Jugend eine Zukunft und dem Alten Sicherheit gewährt!
Versprochen haben die Unterdrücker das auch. Deshalb konnten sie die Macht ergreifen. Das war Lüge, wie überhaupt Alles, was sie Euch versprachen. Diktatoren wollen die Freiheit nur für sich. Das Volk soll versklavt bleiben.
Lasst uns diese Ketten sprengen! Lasst uns kämpfen für eine bessere Welt! Lasst uns kämpfen für die Freiheit in der Welt! Das ist ein Ziel für das sich zu kämpfen lohnt!
Nieder mit den nationalen Grenzen, mit der Unterdrückung, dem Hass und der Intolleranz! Lasst uns kämpfen für eine Welt, in der die Vernunft siegt, in der Fortschritt und Wissenschaft uns allen zum Segen gereicht!
Kameraden im Namen der Demokratie, dafür lasst uns streiten! …
(Applaus der Menschenmassen!)
Hanna, hörst Du mich? Wo immer Du sein magst, verzage nicht! Hanna, die Wolken reißen auf! Die Sonne bricht durch, Hanna.
Aus Finsternis und Dunkelheit kommen wir zum Licht, in eine neue Welt! In eine Welt, in der die Menschen sich von Habgier, Hass und Brutalität frei gemacht haben.
Sieh doch nur, Hanna!
Die Seelen der Menschen haben Flügel bekommen.
Sie werden sich empor schwingen, hoch empor, dem Licht und der Hoffnung, und der Zukunft entgegen. Einer Zukunft, die Dir, mir und uns Allen, die allen Menschen gehört!
Schau nach oben, Hanna! Schau nach oben!
…
Hanna, hast Du das gehört?
Hört!
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Eine heutige Version, vorgetragen von einem Kollegen Chaplins, sieht so aus:
Erich Kästner: “Erst wenn die Mutigen klug und die Klugen mutig geworden sind, wird das zu spüren sein, was irrtümlicherweise schon oft festgestellt wurde: ein Fortschritt der Menschheit.”
Roman Braun: Erst wenn die Klugen mutig genug und die Mutigen klug genug sind, ihr Herz zu zeigen …
Ein Wahrzeichen Wiens – sollte mal ein ganzes Schloss werden. Bei einem anderen fehlt der zweite Turm seit Jahrhunderten.
Das Unvollständige und Nichtperfekte hat eine eigene Faszination, es verlässt einen nie, weil wir nicht wirklich wissen, was es werden hätte können.
Dieses Video hätte keine 49.000 Klicks, wenn nicht das Ende so “falsch” wäre
Aus “Tsurezuregusa” des Japanischen Philosophen und Schriftstellers Kenko
Wenn Leute sagen, es sei sehr ärgerlich, wenn der Einband von Büchern (oder die Tücher die zum Schutz um Schriftrollen gelegt sind) schnell kaputt geht, dann erwidert Ton’a:
“Schriftrollen, die oben und unten ausgefranzt sind und bei denen das Perlmutt abgesprungen ist, sind doch wohl famos!”
Dem kann ich nur zustimmen.
Wenn Leute Bücher/Schriftrollen einer Serie als hässlich bezeichnen, weil sie nicht auf gleiche Art gebunden/eingewickelt sind, so sagt der Mönch Kôyû dazu:
“Menschen die unbedingt alles in einem ganzen Satz haben wollen, sind töricht. Unvollständige Sammlungen sind doch wesentlich besser.”
Dem kann ich auch nur beipflichten.
Das Vervollständigen von alles und jedem ist schlecht. Etwas unerledigt lassen und es dabei belassen, ist interessant und verlängert den Bestand dieser Dinge.
Auch beim Bau des Kaiserpalastes ist absichtsvoll nicht alles fehlerlos gebaut worden und er blieb auch absichtlich unvollendet.
Auch in den Sutren und anderen Werken der Weisen aus früheren Zeiten, gibt es absichtlich viele fehlende Abschnitte.
Sieh Dich selbst so an und versöhne Dich:
Und wenn es Dir bei Dir selbst gelungen ist, schau so auf Deinen Nächsten!
Aus folgenden Gründen empfehle ich diese beiden Videos über Joanne K. Rowlings Festrede an die Harvard-Absolventen 2008:
1. Sie ist fantastisch: Wenn Du nur irgendwie an guter Rhetorik interessiert bist, Dich an ihr erfreuen kannst, dann hab Deinen Spaß damit.
2. Sie offenbart Wesentliches über die erfolgreichste Schriftstellerin der Gegenwart. Rowling schildert genau jene Mixtur, die sie so erfolgreich gemacht hat: Sie wusste, was sie wollte (schreiben), hat trotzdem weitergelernt (griechische Mythologie!) und ist drangeblieben (arbeitslos)
3. und am wichtigsten: Sie ist mutig! Ich kenne zwar viele Harvard-Abschlussreden, nicht alle, glaube aber nicht, dass jemals schon so viele Begriffe wie diese gewagt wurden: Armut, Amnesty International, Folter, die amerikanische Regierung unter Druck setzen, …
Manche trauen sich nur deshalb nicht zu sagen, was zu sagen ist, weil sie nicht wissen, wie sie es so präsentieren können, dass die Empörung von der Berührung und der Unterhaltung überstrahlt wird.
Wenn Du etwas zu sagen hast, lerne es richtig zu sagen!
Denn Du musst die Empörung überlisten, um den Kopf und das Herz zu erreichen.
Habe mich sehr über die rege Teilnahme und das Feedback gefreut!
Hier die gesuchten Schauspieler, Musiker und Politiker:
Was überrascht Dich am meisten? Vielleicht sollten wir Erziehung und Sozialisation
noch wichtiger nehmen, als wir dachten!
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Obwohl sich viele bemüht haben, gibt es nur Zwei mit der richtigen Lösung. Anscheinend war es wirklich nicht leicht, die beiden haben sich wohl sehr bemüht und haben beide etwas für Menschen übrig, daher ändere ich die Preise:
Ich behalte meine Bücher und
beide bekommen einen Platz im März-Practitioner!
And the Winners are …
Elisabeth Heissenberger und Anna Windholz
Gratulation und Dank fürs Mitmachen! Bitte in den nächsten Tagen im Trinergy-Office melden und Logistisches klären.
Arthur Schopenhauer “Die Welt als Wille und Vorstellung”Zweiter Band Ergänzungen zum zweiten Buch19. Vom Primat des Willens im Selbstbewußtseyn
10) Worauf beruht die Identität der Person?
Nicht auf der Materie des Leibes: sie ist nach wenigen Jahren eine andere.
Nicht auf der Form desselben: sie ändert sich im Ganzen und in allen Theilen;
bis auf den Ausdruck des Blickes, an welchem man daher auch nach vielen Jahren einen Menschen noch erkennt; welches beweist, daß trotz allen Veränderungen, die an ihm die Zeit hervorbringt, doch etwas in ihm davon völlig unberührt bleibt:
es ist eben Dieses, woran wir, auch nach dem längsten Zwischenraume, ihn wiedererkennen und den Ehemaligen unversehrt wiederfinden;
eben so auch uns selbst: denn wenn man auch noch so alt wird; so fühlt man doch im Innern sich ganz und gar als den selben, der man war, als man jung, ja, als man noch ein Kind war.
Dieses, was unverändert stets ganz das Selbe bleibt und nicht mitaltert, ist eben der Kern unsers Wesens, welcher nicht in der Zeit liegt. …
Dies ist Das, was jenes Andere hervorbringt; nicht mitschläft, wann jenes schläft, und eben so, wann dasselbe im Tode untergeht, unversehrt bleibt.
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Wenn Schopenhauer Recht hat – wer sind die 12 Menschen auf obigen 8 Fotos?
Unter allen richtig Antwortenden verlose ich 2 “Macht der Rhetorik” frei Haus und einen Platz im März-Practitioner!
Einsendungen als Kommentare zu diesem Blog bis 3.2.2010 12:00 MEZ werden berücksichtigt. Gewinner werden hier veröffentlicht, der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Wenn Du weißt, was Du zu sagen hast, dann weißt Du auch, was Du zu tun hast!
Am 12. August 1985 verließ der Japan-Airlines-Flug 123 Tokyo, bekam bald technische Probleme, kämpfte 32 Minuten lang in der Luft, stürzte schließlich in den Mount Takamanohara, 520 Menschen starben – der tödlichste Unfall der zivilen Luftfahrt.
Unter den Trümmern fand man das Tagebuch des 52-jährigen Managers Hirotsugu Kawaguchi.
Offenbar hatte er in der verhängnisvollen halben Stunde einen Brief an seine Familie geschrieben – an seine Mutter, seine Frau, an seinen 21 jährigen Sohn Tsuyoshi, seine 24 jährige Tochter Mariko und seine 17 jährige Tochter Chiyoko:
Hier sind die letzten 12 Zeilen Hirotsugus:
Tsuyoshi, Mariko und Chiyoko seid gut zu einander, arbeitet fleißig und helft eurer Mutter.
Es ist sehr traurig, aber ich bin sicher ich werde es nicht schaffen.
Es sind jetzt schon 5 Minuten.
Ich will keine Flugzeuge mehr nehmen.
Wenn ich daran denke, dass unser Abendessen letzte Nacht das letzte war
Da ist Rauch, der von einer Explosion in der Kabine zu kommen scheint, und wir fingen an runter zu gehen.
Tsuyoshi ich verlasse mich auf dich!
Mutter – wenn ich daran denke, dass so etwas passieren könnte
Läßt sich nichts mehr machen, lebt wohl!
Es ist jetzt 6:30
Das Flugzeug dreht sich im Kreis und geht schnell nach unten.
Ich bin so dankbar für das wahrlich glückliche Leben, das ich bis jetzt genossen habe.
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Was wären jetzt, in diesem Moment, Deine 12 Zeilen?
Schreib sie! Denk sie zumindest und lebe den heutigen Tag danach!
Dann war Hirotsugu Kawaguchis Tinte nicht umsonst.
Aus “If Life is a Game, These are the Rules” von Cherie Carter-Scott
Wenn das Leben ein Spiel wäre, dann sind das die Regeln, die man Dir am Anfang mitgeteilt hat:
1. You will receive a body. You may like it or hate it, but it’s yours to keep for the entire period.
2. You will learn lessons. You are enrolled in a full-time informal school called, “life”. There is no way out of the classroom, so why not take the curriculum?
3. There are no mistakes, only lessons. Growth is a process of trial, error, and experimentation. The “failed” experiments are as much a part of the process as the experiments that ultimately “work”.
4. Lessons are repeated until they are learned. A lesson will be presented to you in various forms until you have learned it. When you have learned it, you can go on to the next lesson.
5. Learning lessons does not end. There’s no part of life that doesn’t contain its lessons. If you’re “alive”, that means there are still lessons to be learned.
6. “There” is no better a place than “here”. When your “there” has become a “here”, you will simply obtain another “there” that will again look better than “here”.
7. Other people are merely mirrors of you. You cannot love or hate something about another person unless it reflects to you something you love or hate about yourself.
8. What you make of your life is up to you. You have all the tools and resources you need. What you do with them is up to you. The choice is yours.
9. Your answers lie within you. The answers to life’s questions lie within you. All you need to do is look, listen, and trust.